Nimm am FKT teil und hilf mit, die Radfahrbedingungen in deinem Ort sichtbar zu machen. Die aktuellen Teilnahmezahlen findest du hier.
Beim FKT kannst du die Fahrradfreundlichkeit in deinem Ort bewerten. Wie viel wird bereits fürs Radfahren getan? Wie sicher fühlt sich das Radfahren vor Ort an? Kurz: Macht Radfahren Spaß – oder ist es Stress?
Melde dich zum Newsletter an, um als erstes die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Test (FKT) zu erfahren.
Irene Hummel
030 2091498 0
fahrradklimatest [at] adfc.de
Thomas Böhmer, Sina Wachholz
030 2091498 0
fahrradklimatest [at] adfc.de
Sarah Schneider
030 2091498 0
fahrradklimatest [at] adfc.de
Karl Grünberg
030 209 14 98 65
presse [at] adfc.de
Die Teilnahme am FKT ist wieder vom 1. September bis 30. November 2026 möglich. Melde dich für unseren Newsletter an, um den Start nicht zu verpassen.
Um am FKT teilzunehmen, bitten wir dich, deine E-Mail-Adresse anzugeben und dich so zu authentifizieren. Erst dann bekommst du den Link zur Befragung an diese Adresse zugeschickt.
Dies ist sehr wichtig für den Datencheck, ob jede Person wirklich nur einmalig teilgenommen hat. Der FKT gewinnt damit an Aussagekraft und Relevanz für verkehrspolitische Entscheider:innen. Die E-Mail-Adresse dient ausschließlich der Verifizierung und wird nach Beendigung der Datenprüfung gelöscht.
Personen ohne E-Mail-Adresse können den Fragebogen ausdrucken und uns per Post zusenden an Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V., Zimmerstr. 26/27, 10969 Berlin.
Solltest du Fragen zur Authentifizierung haben, wende dich gern an fahrradklimatest [at] adfc.de.
Erzähl deiner Familie, deinen Bekannten und deinen Kolleg:innen vom FKT – gern auch über die sozialen Medien. Im Bereich Material kannst du dafür kostenlos Fragebögen, Postkarten und Poster bestellen und verteilen oder auslegen oder dir Sharepics und Textvorlagen herunterladen, um im digitalen Raum auf den FKT aufmerksam zu machen. Natürlich kannst du auch unsere Beiträge auf Instagram LinkedIn oder Facebook teilen.
Ankündigungen in der Presse und vor Ort sind enorm hilfreich: Informiere die Lokalredaktion deiner Tageszeitung über die Umfrage. Auch Städte, (Fahrrad-)Händler und andere Organisationen können das Material nutzen und damit viele Teilnehmende vor Ort gewinnen.
Ja, pro Befragung werden 50 Teilnahmen für Ortschaften bis zu 100.000 Einwohner:innen benötigt, um in die Auswertung zu kommen. Also mindestens 50 für den FKT und mindestens 50 für den FKT Jugendliche. Das ist für kleinere Orte natürlich eine größere Herausforderung als bisher, in der Praxis gibt es aber gute Möglichkeiten, ausreichend Teilnahmen zu gewinnen. Wichtig ist vor allem, die verschiedenen Befragungen zusammenzudenken: Menschen, die am FKT Jugendliche teilnehmen, können auch zusätzlich am FKT teilnehmen. Deshalb sollte in der Ansprache möglichst immer auf beide Befragungen hingewiesen werden.
Zwar ist die Individuelle Ansprache wichtig, entscheidend ist aber auch, nicht nur auf Einzelpersonen zu setzen, sondern gezielt Orte und Gruppen aufzusuchen und anzusprechen, in denen viele Menschen direkt und gleichzeitig erreicht werden können.
Wer außerdem etwa eine Schule, einen Sport- oder Musikverein oder ein Familien- und Freizeitzentrum erreicht, kann oft in kurzer Zeit viele Menschen zur Teilnahme motivieren und so auch die Marke von 50 zusätzlichen Teilnahmen für den FKT Jugendliche schnell erreichen.
Falls es trotz aller Bemühungen nicht mit den 50 Teilnamen klappt, werden später mit Verweis auf geminderte Aussagekraft auch die Mittelwerte anderer Orte, die mindestens 30 Teilnahmen auf sich vereinen, veröffentlicht.
Hilfreiche Hinweise zur Teilnehmendengewinnung findest du auch hier.
Veröffentlichen Sie z. B. eine Information zum FKT auf der städtischen Internetseite und anderen Publikationen der Stadt und weisen auf die Befragung hin.
Informieren Sie über eine Presseerklärung, dass Bürger:innen die Radverkehrsbedingungen vor Ort bewerten können. Hier finden Sie immer die aktuellsten Pressemitteilungen zum FKT.
Nutzen Sie ihre Social Media-Kanäle und teilen Sie z. B. unsere Sharepics und andere Vorlagen für die Bewerbung im digitalen Raum.
Bestelle Postkarten, Plakate und Fragebögen und lege diese im Rathaus, in Bürgerbüros, bei Veranstaltungen o. ä. aus.
Veröffentlicht z.B. eine Information zum FKT auf der eurer Webseite, postet etwas zum FKT auf Social Media oder informiert eure Mitarbeitenden oder Kund:innen über Intranet, Mailing oder Newsletter über den FKT. Vorlagen dafür findet ihr hier.
Natürlich könnt ihr auch kostenlos Plakate, Postkarten und Fragebögen bestellen und diese bei euch vor Ort aufhängen und auslegen.
Du bist selbst Lehrperson und möchtest den FKT im Klassenkontext ausfüllen lassen? Dafür kannst du hier Klassensätze an Fragebögen bestellen.
Du möchtest den FKT an eine Schule bei dir vor Ort bringen, weißt aber nicht, wie du vorgehen sollst? Dafür haben wir hier einige Hinweise zusammengetragen.
Während der Befragung veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen auf der interaktiven FKT-Karte aktuelle Zwischenstände. Hier siehst du wie viele Teilnahmen bislang in deinem Ort vorliegen. Schau gern auch nach den Teilnahmen in Nachbarorten und informiere Menschen, die du dort kennst, über den FKT.
Im Bereich Ergebnisse gibt es einen Überblick über alle FKT Durchgänge und begleitende Dokumente seit 2005.
Du bist nicht nur in deinem Wohnort, sondern auch außerhalb mit dem Fahrrad unterwegs? Solange tatsächliche Erfahrung vorhanden ist, kannst du auch für diese Orte eine Bewertung abgeben. Starte den Online-Fragebogen neu und trage den anderen Ort ein. Bitte fülle alle Angaben erneut vollständig aus, auch die zur Einordnung der Teilnehmenden.
Ausgefüllte Papierfragebögen sendest du in einem ausreichend frankierten Briefumschlag möglichst bis 30.11.2026 an: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, „FKT“, Zimmerstr. 26/27, 10969 Berlin.
Am liebsten nutzt und verbreitest du aber den Link zum Online-Fragebogen: fkt.adfc.de/befragung. Das spart Portogebühren und verringert den Aufwand beim Einlesen der Bögen.
Folgende Schwellen müssen erreicht werden, um in die Auswertung zu kommen:
Dies sind die Zahlen, an denen wir uns orientieren müssen, um statistisch abgesicherte und somit aussagekräftige Ergebnisse präsentieren zu können.
Darüber hinaus werden später mit Verweis auf geminderte Aussagekraft auch die Mittelwerte anderer Orte, die mindestens 30 Teilnahmen auf sich vereinen, veröffentlicht.
Kommen innerhalb eines amtlichen Gemeindeverbandes aus mehreren kleinen Orten mindestens 30 Teilnehmende zusammen, veröffentlichen wir die Ergebnisse informativ und ebenfalls mit einem Hinweis, dass diese statistisch nicht ausreichend abgesichert und daher weniger aussagekräftig sind.
Für alle anderen Orte mit weniger Teilnahmen werden keine Ergebnisse veröffentlicht.
Der FKT ist nicht nur eine wissenschaftliche Studie, sondern auch eine Kampagne, die das Thema Fahrradfreundlichkeit in die Öffentlichkeit bringt. Jede und jeder soll die eigene Einschätzung einbringen können. Deshalb ist die Teilnahme für jede Person offen. Die sich ergebende Stichprobe der Bewertungen eines Ortes ist zufällig und nicht repräsentativ für die Bevölkerung dort. Dies ist auch nicht erwünscht, denn der ADFC will vor allem die Bewertungen von Personen mit Radfahrerfahrung sammeln.
Dennoch haben sich die Ergebnisse als passend und robust herausgestellt, da sich die Bewertungen von verschiedenen Personengruppen m Mittel nur wenig unterscheiden egal ob es wenig Radfahrenden und viel Radfahrenden sind, ob Frauen oder Männer, ob ADFC-Mitglieder oder Nichtmitglieder. Die Stichprobenzusammensetzung ist nicht sehr entscheidend für das Ergebnis, wohl aber die Radverkehrsbedingungen vor Ort. Tatsächlich stimmen die Bewertungen beim FKT oft sehr gut mit repräsentativen Befragungen im Ort oder auch objektiven Untersuchungen zur Qualität von Radwegenetz, Infrastruktur und Öffentlichkeitsarbeit überein. In Orten mit guter Bewertung im FKT wird objektiv viel Radverkehr gemessen und umgekehrt.
Die Bedingungen und auch Problemlagen für den Radverkehr unterscheiden sich je nach Ortsgröße sehr stark. Sei es Bevölkerungsdichte, Flächenverfügbarkeit, vorhandene Infrastruktur, Parkdruck oder Erreichbarkeiten. Deshalb vergleichen wir nicht „Äpfel mit Birnen“, sondern geben das Ranking der Orte und andere Auswertungen immer innerhalb einer Ortsgrößenklasse an. Folgende Klassen haben wir festgelegt:
Tatsächlich gibt es den Befund, dass kleinere Orte in der Gesamtbewertung als Zusammenfassung aller Fragen besser als Großstädte bewertet werden, sowohl im Mittel aller Orte als auch bei Betrachtung der Spitzenreiter der Klasse. Ursache ist wohl vor allem die größere Enge in Großstädten. So werden dort Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmenden, Falschparkende und andere Hindernisse viel schlechter bewertet. Das hat auch Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl und den Spaß am Radfahren. Besser Bewertungen für Großstädte gib es allerdings auch, z.B. beim Fahrradverleih.
